22.06.2008 // Heidenheim - Brenzpark

Was für eine super Stimmung - was für ein super Event! Großes Lob an die Veranstalter vom Schiller Gymnasium in Heidenheim, die dieses Bandfestival auf die Beine gestellt haben.

Richtig zum Sommeranfang herrschte dazu noch Kaiserwetter, und EM - da ist es natürlich logisch, dass wir unseren EM-Hit 'Lukas Podolski - Machs alleine' auspackten, klappte auch gut.

Beim Schlagzeugerwechsel stellten Sebi und Marco 'nen neuen Rekord auf (7,86 sec hab ich gestoppt!), lag wohl daran, dass es auf der Bühne so viel Platz gab. Dickes Lob natürlich ans Publikum!

Der Skandalschiedsrichter Lukas

31.05.2008 // Kneiple

Glücklich ist, wer sich dem wall of death entziehen kann (im Kneiple gar nicht so leicht möglich), denn da springen wirklich welche rum mit Schienbeinschonern (wohl Fußballer) und Protektoren (wohl Skater). Nichts desto trotz fegt Marco sie alle weg, und das ohne den ganzen Warmduscherkram.

Wie sich rausstellt, ist meine Kondition doch nicht ganz so schlecht wie angenommen, dennoch kann ich gar nicht so viel trinken, wie ich schwitze. Ich frag mich, wie das so Coverbandfuzzis machen, die 5 oder 6 Stunden am Stück spielen.

Ansonsten gabs noch nachts ein Highlight, da wir uns nach dem Abladen um halb drei auf eine Party eingeladen haben, die gegenüber des Proberaums stattfand. Wusste gar nicht, dass in den Häusern da gegenüber Menschen wohnen, ich hab die immer für Attrappen gehalten. Die neue Kunstform, die da entstand, nennt sich Slowdance - unbedingt mal ausprobieren, die Anleitung dazu gibt's demnächst hier...

04.04.2008 // Ulm Studentencafe

Eine Frage beschäftigte uns den gesamten Abend: Wo sind all die toten Vögel? Ich meine, die müssen ja irgendwo sein, doch man sieht sie nicht. Werden die gefressen? Vielleicht. Andere Frage: War die Mondlandung echt? Oder war das alles nur Show? Ich meine, die Mondlandefähre sieht aus wie bei Buck Rogers, da landen die Raumschiffe auch sehr 'individuell', die haben nur eine Düse unten dran und beim Landeanflug drehen die sich noch mal, so dass sie auf den Füßen landen. Wohlgemerkt mit nur einer Düse! Ein physikalisches Wunder!

Auf jeden Fall war der Gig im Studentencafe klasse!

Der Verschwörungstheoretiker
Lukas

08.03.2008 // Frape

Nach der Mutter aller Spiele nachmittags in Stuttgart (6:3, VfB Uh Uh) war abends Mutter aller Gigs im Frape angesagt. Wir freuten uns besonders für diesen Abend Ben Stiller als Gastsänger verpflichtet zu haben, er kam kurz nach 10 nonstop aus LA an. Da hatten bereits Randomize souverän Cover gerockt. Schalander groovten wie Sau. Dann spielte noch ne Band - da hab ich leider den Namen vergessen.

Als wir losrockten war der Laden immer noch brechend voll - Stimmung war spitze. Ben kann ja verblüffend gut deutsch, hat der Vorfahren in Germany? Dann spielt der ja auch noch Schlagzeug bei Länger liegen, bin mal gespannt was der kostet, den Preis haben wir nämlich noch nicht ausgehandelt.

Anlässlich des Weltfrauentags hier noch die Auflösung der Quizfrage: Die erste Frau, die den Friedensnobelpreis erhielt, war Bertha von Suttner. War schwer diesmal, nächstes Mal wird's einfacher!

Der Gleichstellungsbeauftragte

Lukas

23.2.2008 // Kneiple

Welch ein Wochenende! Beginnen wir am Freitag, Das komplette Wochenende sind Aufnahmen angesagt, um den Rest unserer neuen Platte einzuspielen. Der Soundcheck ist kurz, dafür klingt gleich alles richtig fett, so dass es Samstag um Punkt zehn losgehen kann.

Wir sind schneller als das Licht - normalerweise bin nur ich so schnell im Studio, doch auch Egge und Sebi legen dermaßen los, dass wir am Samstag sage uns schreibe sechs neue Songs aufnehmen - Rekord!

Praktisch ohne Pause geht's dann ins Kneiple um die neuen Songs 'Liveshow (hier im Shop)', 'Obama vs. Osama' und 'Das Phantom der Opa' uraufzuführen, haha. Da wir ja schon ewig nicht mehr live gespielt haben, macht es auch einen Heidenspaß. Die direkte Getränkeversorgung zur Theke funktioniert reibungslos.

Markus läuft zu Hochform am 'Lichtmischpult' auf, er bedient den Ein- und Ausschalter an der Decke mit ausgestrecktem Arm, wahrscheinlich hat der heute aber tierisch Muskelkater. Da hat er es aber immer noch besser als 4blues Wolfgang, der sich auf dem Weg den Amp einzuladen so schwer verletzt, dass er nicht spielen kann. Dann gab halt noch Blues koi Stress.

In diesem Sinne gut Besserung,

Dr. Lukas

22.08.2007 // Osnabrück und Bramsche

Morgens um neun im Proberaum – wie erwartet stehe ich alleine da. Dann hätte ich also doch noch länger liegen bleiben können. Beim nächsten Glockenschlag trudeln die Kameraden aber ein. Ohne Amps geht es dann schnell los, knapp 600 Kilometer in den Teutoburger Wald liegen vor uns. Im Gegensatz zu den Römern mit Allradantrieb.

Die Fahrt verläuft ohne Zwischenfälle, auch wenn ich mir gern die Kasseler Documenta angeschaut hätte. Beim OSradio ist bei unserer Ankunft bereits ganz großer Bahnhof – Tag der offener Tür. Ist wohl Pflicht bei öffentlich-rechtlichen Sendern.

Das kommunale Radio für Osnabrück stellt sich als feine Sache heraus – unabhängiges Programm ohne große Vorgaben. Da Marco gefahren ist, als wäre der Beelzebub persönlich kurz hinter dem Auspuffrohr, haben wir noch Zeit, die glorreiche Niederlage unseres Vau Eff Bee bei Werder Bremen zu verfolgen. Osnabrück sonst ist eine schöne Stadt. Noch schöner ist aber der Name eines Cafés in der Innenstadt: 'Café und Barcelona'. Wow!

Ohne Vorbesprechung geht es dann ins Interview. Moderator Lars Petermann ist hippeliger als wir alle zusammen – gehört aber alles zur Show. Marco verlangt über den Sender mehrfach ein Bier, welches ihm auch gewährt wird – hinterher. Ansonsten erfahre auch ich interessante Dinge über die Band und ihre Gründung...

Nach dem Radio geht’s dann auch gleich weiter Richtung Norden nach Bramsche. Die alte Webschule ist ein tolles Jugendzentrum mit einer super Bühne, auf der ein besserer Teppich liegt als in meiner Wohnung. Das heißt aber auch nicht viel. Ausladen und dann ab ins Hotel einchecken, wo eine 86jährige hinter dem Tresen steht. Sobald sie zu wenig Aufmerksamkeit schreit sie Hilfe. Das ist auch eine interessante Taktik.

Zurück in der Webschule ist schon gut voll und die erste Band Tischgruppe legt los. Absoluter Lichtblick hier ist die Bassistin.

Danach ist praechtiger Acidrock angesagt – kein Scherz, auf den Plakaten steht das. Sofort bricht eine heftige Diskussion aus, was 'Acidrock' überhaupt ist. An alle Interessierten, hier klicken. Timothy Leary, das passt ja fast – wobei, AutobahnRock gefällt mir besser, dazu hier klicken. Wie immer haben wir auf den Soundcheck verzichtet, der Sound ist trotzdem Klasse. Irgendwie hab ich aber das Gefühl, die Braschmer verstehen unsere Hochdeutschversuche nicht, ich meine rein tonal, artikulal und betonal. So schwer war die CD Preisfrage auch wieder nicht. Aber was solls. Leider wird der Clubälteste Michael von einen blöden Vollspacken angegriffen. Dann kommt der Rettungswaagen und 15 Minuten später auch die Polizei. Hoffentlich war es nichts Schlimmes, von dieser Seite gute Besserung.

Die RawCaela Sängerinnen schreien sich unterdessen die halbe Seele aus dem Leib. Endlich kann ich auch mal Becks trinken, ohne das schlechte Gewissen zu haben, das Bier sei hunderte von Kilometern durch die Landschaft gekarrt worden. Natürlich ist auch noch eine amtliche Aftershowparty angesagt, in einem Schuppen namens Avalon. Zum Glück treffen wir Stefan mitten in der Fußgängerzone, er taucht auf dem Nichts aus und führt uns in die Boiz. Danke, wir wären wohl sonst noch stundenlang durch die Innenstadt gestolpert. Das Avalon ist voll auf Mittelalter gemacht, die Bedienung ist im Burgfräuleinlook und es gibt zum Trinken immer ein Schmalzbrot. Also nicht zum Trinken, sondern zum Trinken dazu. Das ist doch mal ein Service, vor allem nachdem wir allesamt vergessen hatten, im Backstageraum was zu essen, ich frag mich warum, da gabs echt reichlich.

Das Frühstück am nächsten Morgen ist Klasse. Auf dem Klo entdeckt Egge auch noch was Interessantes, etwas dass ich das letzte Mal in einem Studentenverbindungshaus in Tübingen gesehen hab: Ein Kotzbecken! So schlecht war das Frühstück nun auch wieder nicht. Alsbald geht es dann über die baustellengeschwängerte A7 zurück ins Schwabenländle, und ich bin doch froh, dass ich wieder Berge sehe.

Der Bandpsychologe Lukas

18.08.2007 // Heidenheim Treff9

Heidenheim ist schon die Paradise City und das wissen wir auch zu huldigen.

30.06.2007 // Baisingen rockt für Kids

Der Nachmittag fängt vielversprechend an: Als die anderen Jungs mit dem Einladen im Proberaum fertig sind fällt ihnen auf, sie haben mich vergessen. Nun ja, ich gebe ja zu, dass es wichtigere Dinge gibt, die vergessen werden können: Zum Beispiel ein zweites Ersatzkabel und ein frisches T-Shirt! Zum Glück hat mich dann der Marco doch noch abgeholt und wir starten mit einer Stunde Rückstand auf Brummifahrer Markus nebst Sebi und Egge. Trotzdem kommen wir vor ihnen an, obwohl wir noch Tanken mussten und dort Kurt Beck nebst Gattin die Zapfsäule weggeschnappt haben. An dieser Stelle ein kleiner Tipp am Rande an die Brummifahrer: Ab und zu mal einen Blick in die Karte werfen!

Die Bühne ist klasse und auch das Wetter ist toll, haben wir in diesem Jahr doch schon einschlägige Erfahrungen mit OpenAirs gemacht. Beim Soundcheck gibt es massive Probleme: Mein Bass hat heute wie mir scheint einen Tag NICHT wohlverdienten Urlaub genommen, anstatt Donnergrollens kommt nur ein leises Mäusepiepsen nebst krächzenden vogelartigen Geräuschen aus den Boxen. Tja, was tun? Hätten sie mich doch vergessen, das hätte nämlich die gleichen Konsequenzen gehabt, aus dem Praechtiger Quartett wurde frei nach Fritz Walter ein gutes Duo (Marco, Egge und Sebi). Ganz so schlimm ist es dann doch nicht gekommen. Zum Glück hat mir der Knautschzone Kollege seinen Bass geliehen. Das war aber auch nicht unproblematisch: Der hatte eine Saite mehr, was mich, der ich sowieso nur bis drei zählen kann mitunter etwas überfordert hat.

Insgesamt ist es aber eine tolle Veranstaltung für einen guten Zweck, da sind wir natürlich gerne dabei. Höhepunkt ist der Gesangswettbewerb zwischen den Kindern und den Erwachsenen, wobei die Kinder ganz eindeutig gewonnen haben – das lag aber auch daran, dass der Egge für die Erwachsenen so falsch vorgesungen hat. Das hat er aber bei unserem Coversong wieder gut gemacht, Thunderstruck, es klang teilweise als spiele er alle drei Gitarren gleichzeitig und dies noch ohne zusätzliche Saite – Respekt!

Nach unserem Gig geht der Abend auch lustig weiter frei nach dem Motto – wer kann die schlüpfrigsten Witze erzählen. Ist ja egal, Pam lacht. Sebi und ich gabeln noch eine Begleitung für die Heimfahrt auf – wie es sich aber herausstellt wohnt sie nur 500m von der Bühne weg – so ein Pech! Die Heimfahrt gestaltet sich unproblematischer und morgens um vier gesellt sich noch der fünfte Karuso zu uns, der noch einen großen Humpen mittrinkt.

Der kaputte Bass Mann Lukas

16.06.2007 // Heubach - Übel

'Sagt mal, seht ihr auch so wenig wie ich?' Sebis Frage zu den Lichtverhältnissen auf der Bühne. Trotz riesiger Lampen ist es bei den ersten Songs rabenschwarz. Diesmal kann der Kappen-Done aber nix dafür: Der Regler klemmt oder wackelt oder was weiß ich! Trotzdem bekommt er das in den Griff, so dass es im übel nicht übel ist.

Dazu trägt auch die Riesen-Windmaschine bei, von der mir scheint, dass sie auf höchster Stufe eine Orkan der Stufe 10 auslösen könnte. Meine Frisur hält! Marco entdeckt die Funktion eines Ein- und Ausschalters am Mikrophon. Das gehört aber alles zur Show – liebes Publikum, ihr habt super Mitgesungen! Egge glänzt schließlich mit Metal is forever Frisur.

Xplode rocken ordentlich ab, ich wusste gar nicht, was ein Crashbecken alles aushalten kann – Respekt! Was uns allen trotz schönen Wetters noch wichtig war: Ein Dach über dem Kopf, falls es geregnet und Egges Amp wieder zum Aquarium umfunktioniert worden wäre; mit integriertem Zitteraal.

Danken möchte ich noch den vielen Ausladern im Proberaum. Das waren mehr Menschen als Kisten, ich konnte mich also auf andere Weise nützlich machen: übers Schlagzeug fallen und auf der Fresse zu landen.

Der Mann, den sie Pferd nannten

19.01.2007 // Schw. Gmünd Abwärts

Taktisch klug eingestellt vom George Lazenby der Bundestrainer - Erich Ribbeck -, aus einer kompakt stehenden Abwehr einen sicheren Ball nach vorne zu spielen war die Raumaufteilung auf der neuen, großen Abwärtsbühne noch etwas suboptimal: Marco sprang wie wild umher, auf der Suche nach seinem Bier.

Auch der Platzzustand war durch Maurizio und Mary schon ein Stück weit in Mitleidenschaft gezogen, so dass es falsch wäre, von einer 'gemähten Wiese' zu sprechen, wobei der Begriff 'Rübenacker' einer gewissen übertreibung durchaus gerecht wird.

Egge, Codename Kapitän Ahab, steuerte die Pequod trotz allen Kyrills in ruhiges Fahrwasser, so dass Smutje Sebi sein rhythmisches Süppchen kochen konnte. Trotz allem konnte Moby Dick am Horizont nicht ausgemacht werden.

Das war sie also, unsere 'Schuld an Allem Tour' und wir kommen zurück mit noch mehr Energie!

Man nenne mich Lukas.

13.01.2007 // Ellwangen Leprechaun Irish Pup

So, bin wieder halbwegs am Leben. War das ne geile Show gestern, Rock bis zum Stürben. Geht alle runter wie öl, genauso wie das Guinness.

Egges gute Vorsätze fürs neue Jahr (seine Gitarre immer richtig stimmen) sind zwar schon beim Teufel, aber was solls. Sebi trommelte so lange, dass dies fast schon für eine Metallband qualifiziert, vorausgesetzt er spielt das alles in der Hälfte der Zeit!

Marcos Teleprompter versagte zuweilen, so dass mal wieder Improvisation angesagt war. Wahrscheinlich hat er den bunten springenden Punkt nicht mehr gesehen. Und ich stürzte auf der Aftershowparty in der Bar am Nil ab. Insgesamt also mal wieder ein sehr gelungener Abend. Dank an dieser Stelle an das gesamte PupTeam.

Der Blätterinsfachleger
Lukas

09.12.2006 // Staufer Stube

Ja, ja, ja die Energie, ich komm zurück mit noch mehr Energie - das war ja wohl einzigartig - mit unseren neuen Tophit im Gepäck – ein Riesenkonzert!

Inklusive einer zum Glück rein verbalen Auseinandersetzung mit ein paar stockbesoffenen Vollspacken beim Aufbauen. Ich sag nur 'Pass auf dein Nummerschild auf, sonst fehlt es!'

Unter einer Nikloausmütze in der rappelvollen Kneipe, wenn die Stimmung am Siedepunkt ist und die Luft zum Schneiden gespannt, ist es ganz schön heiß. Beim Contest, wer hält es am längsten mit der Mütze auf aus, gabs nen souveränen 4. Sieger: Der Egge. Dafür spielte er wie immer wie..., ja wie..., ja wie immer: extraordinär!

Was ich noch zu sagen hätte: Frohes Fest!
Der Weihnachtsmann

02.12.2006 // Schlicker - Heuchlingen

Dass das Leben kein Picknick ist hat sich gestern wieder mal bestätigt, die Hälfte der Band ist nach dem Gig krank, da haben wir also ein schönes Lazarett beisammen. Da frag ich mich, wer da wen angesteckt hat. Wobei die Krankheiten sicher nicht vom Auftritt kommen, der war klasse, der altehrwürdige Schlicker ist einfach eine super Location. Ein Rockclub, wie es gar nicht mehr viele gibt.

Marco tanzte umher wie ein tollwütiges Känguru, Sebi sang Volare und der Egge rockte wie Gary Moore.

Mary und Tell ya later waren auch mit am Start, wobei ich Mary ziemlich cool fand, also wer es verpasst hat am Samstag in die Stauferstube kommen! Dann bin auch ich, so meine Hoffnung, wieder fit und nicht mehr im Fieberwahn.

Der Hypochonder
Lukas

21.10.2006 // Hirsch - Auernheim

Jeder der nicht weiß, wohin er in den Urlaub gehen sollte sei ein Land empfohlen: Kasachstan! Denn dort gibt es Kamele mit drei Höckern und Männer, die in großen Stadien ringen.

Wir haben es dieses Wochenende nicht ganz so weit geschafft, Ziel war Auernheim, ein schnuggeliger Ort mit einer schnuggeligen Kneipe. Diese Kneipe wird von einem netten Wirt namens Sina geleitet, der Konzerte praktisch in seinem Wohnzimmer veranstaltet. Als ich ankam, war erst mal ein großes Halihalo mit den Fernsprechern, die mal wieder mit uns am Start waren.

Trotz fortgeschrittener Stunde (das 12 Uhr Läuten war über acht Stunden vorbei) gab’s Weißwürste. Lecker!

An der Kasse beim Merchandising versuchte ich dann Sebi’s Buttons anzupreisen wie Sauerbier, doch der Erfolg hielt sich in Grenzen. Ist wohl doch nicht die Marktlücke... oder lag es an meinem mangelnden Verkaufstalent? Dabei war dieses Mal wirklich der fünfte Beatle, Andi K., der auf der Orgel Othilie Sommerschmidt zelebrierte, und das gleich zweimal!

Markus aber hat mal wieder allen die Show gestohlen. Neben dem Subwoofer und vor dem Gitarrenamp pennt der ein, mit dem Weizen in der Hand und der Kippe im Mundwinkel. Schönheitsschlaf, nennt sich das. Tja, nix mehr gewohnt, die Jugend von heute. Ich frag mich, wozu hat der eigentlich Ohrstöpsel, wenn der bei dem Lärm schlafen kann wie ein satter Bär? Zurück im Proberaum gab’s dann wieder nen Contest: Sebi heißt ab jetzt Karl Moik!

Lukas, ein Mann wie Steffi Graf

14.10.2006 // TSchillers - Aalen

Es bestätigt sich immer wieder: Gmünder in Aalen, das ist wie Preußen in Bayern. Irgendwie mögen die sich nicht, warum auch immer! Weil Aalen aber so geil ist, spielen wir da.

Das Tschillers ist schon chillig denn zum Essen gibt’s dort Chili. Zu konsumieren im siebten Himmel auf dem Sofa unter dem Dach - vorausgesetzt man ist unter 1,80 m.

Richtig lustig wurde es im Proberaum beim Ausladen, wo ein improvisierter Contest stattfand, nach dem Motto: Wer ist der neue Udo Jürgens am Klavier? Souveräner Sieger: Markus C. (Name von der Redaktion geändert!).

So long, Lukas

06.10.2006 // MIGK Schw. Gmünd - Unicorn

Was haben ein verschossener Elfmeter und ein paar Geburtstage gemeinsam? Alles gestern passiert. Der Elfmeter ist, als hätte ihn ein Argentinier geschossen, voll gegen den Pfosten gelaufen und auch die Torte netzte nicht ein, sondern landete im Gesicht. Hmmm, lecker.

Ansonsten war es wieder mal ein lustiges Beisammensein bei Bier und Gesang, bei dem man sich auch menschlich so viel näher kam. Auch ohne den fünften Beatle am Klavier. 'Capitano' Marco schmiss seine Bühnenbierflasche ausnahmsweise nicht um – hab ich noch nie erlebt – und Sebis Kater miaute mit jedem Trommelwirbel ein Stückchen leiser.

Papa Egge, in richtiger Geburtstagsstimmung, grantelte wie Uli Hoeneß mit dem Schiedsrichter. Und ich war so sehr mit dem Elfmeter beschäftigt, dass ich ganz vergessen habe abzubauen. Da war ich dann schon etwas überrascht, als die Bühne leer war. Wer auch immer mein Gruscht aufgeräumt hat: Vielen Dank!

Nachzureichen hätte ich noch ein Kompliment von letzter Woche: 'Ihr spielt wie AC/DC, als hätten die sich weiterentwickelt, haben sie aber nicht.' Das ist doch mal was!

Der Elfmetertöter Lukas

16.09.2006 // 1. Heide Rock-Festival

Das war ja mal wieder ganz großes Kino: Wirklich spitze, was die Hellboy Jungs dort auf dem Segelflugplatz auf die Beine gestellt haben. Ein durchweg super organisiertes Konzert vom Feinsten!

Nach der Sommerpause waren wir natürlich tierisch heiß, ganz besonders darauf, unsere neuen Songs zu präsentieren.

Doch beginnen wir am Anfang: Lightning rockten ordentlich ab. Das Trio spielte wild. Anschließend kamen Stroker Ace, ganz schön cool, die Jungs. Zur nächsten Band Nemesis fällt mir nur ein Wort ein: Hart!

Zu guter Letzt waren wir an der Reihe, nicht ohne uns in gewohnter Jürgen Klinsmann Manier einzuschwören. Doch da standen wir schon vor einem Problem: Wer ist der Ersatzspieler?

Zum Glück blieb es beim einzigen Problem, was auch am 'Herr der sieben Meere' Bandgeograph Andi Roth lag, der in souveräner Weise den Unterschied zwischen einem Meteor und einem Kometen zu erklären vermochte.

An jeden, der noch 'Lukas Podolski' hören wollte: Wir können das Lied nicht mehr, das ist zu schwer!

Eurer Kopfballungeheuer Lukas

02.06.2006 // Bandcontest Schnaitheim

Lukas Podolski, machs alleine! Getreu dem Motto 'da darfste nicht anfangen zu denken, den muss de reinmachen', haben wir den zweiten Platz eingetütet: ein Gig zusammen mit Wanted, das wird cool...

Arschkalt wars auf dem Moldenberg, so kalt, dass selbst Nichtraucher ihren Atem sehen konnten. Ich hab auf der Bühne nicht geschwitzt, das gabs ja noch nie! Das ihr im Publikum die sibirische Kälte ausgehalten habt, Hut ab!

Ein Lob gebührt wirklich allen Bands, die dabei waren, der Zeitplan wurde vorbildlich eingehalten; auf der Bühne hatten wir sogar noch Zeit 'Lukas Podolski, machs alleine' zu schreiben, wobei Egge und ich schon vor einem größeren Problem standen: Was ist ein Blues?

Extralob gibts hier für die mitgereisten Fans, vielen Dank für die lautstarke Unterstützung, genauso Lob an die Tell ya later Crew, wir sehen uns Samstag!

Gratulation an die Mädchen liebenden Pferde zum ersten Platz.

Eurer Goalgetter Lukas

04.03.2006 // Staufer Stube

Leise rieselt der Schnee... und Praechtiger spielt laut! Laut im Vergleich zur diesmaligen ein Mann Vorband Maurizio, der sich freundlicherweise bereiterklärt hatte das Konzert zu eröffnen.

Noch ganz im Eindruck des 4:1 von Mittwoch, als der Jürgen Klinsmann Experimentiertorso auseinandergenommen wurde, gab der Maui seine italienischen Weisen mit Akustikklampfe zum Besten. Würde der Adriano Celentano tot sein, man hätte glauben können, seine Reinkarnation stünde auf der Bühne.

In der Staufer Stube ist es schon immer recht kuschelig und gemütlich. Weil es diesmal so Spaß machte, haben wir dann gleich noch nen Song improvisiert, mit Namen Herlikofen. Warum? Weil 'hard rockin´ Biegert' einen Konzertbesucher auforderte, ein Thema für den nächsten Song zu sagen, um ihm fiel nichts ein, außer sein Wohnort. Was bleibt mir da noch zu sagen: Herlikofen ROCKT!

Bis dann,
Lukas

04.02.2006 // Leprechaun Irish Pup Ellwangen

Gäbe es hier eine Auszeichnung zum 'Fan des Monats' so hätte sie dieses Mal ohne Zweifel Gerald Marek vom Pup verdient! War cool!

Ich war mir auch sicher, dass mich meine Geburtsstadt nicht im Stich lässt und das war auch nicht der Fall: Tolle Stimmung und tolles Publikum.

Wieder einmal hat sich bestätigt, dass Egge, der Letzte mit langen Haaren, losgelassen auf der Bühne ein sehr inniges Verhältnis zu seiner Gitarre Paula entwickelt, welches fast schon als 'romantisch' beschrieben werden könnte.

Ein Extralob dieses Mal an Akkordarbeiter Sebi, dessen Fitness selbst nach Stunden des Trommels mit nur kurzen zwischenzeitlichen Pausen (Das Leben ist hart!) keinen Einbruch erlitt. Solch eine Kondition qualifiziert fast schon für Olympia!

In diesem Sinne, Lukas

21.01.2006 // A.l.s.o. Café Schwäbisch Gmünd

Der Gig im A.l.s.o Cafe war ja bereits der dritte in diesem Jahr und so ist es mal wieder Zeit für einen Tourtagetagebucheintrag.

Tja, was haben wir gelernt? Die kasachische Steppe gehört nicht mehr zur Sowjetunion! Herzlichen Glückwunsch zur gewonnenen CD!

Jetzt mal im Ernst, es war ein Super Gig! Anfangs standen wir vor einem logistischen Problem: Wie bringt man 3 Bands auf der doch recht beengten Bühne unter? Hat ja geklappt, wobei eine Sache am A.l.s.o Cafe ja schon gut ist: Egge und Marco konnten zu Fuß zum Auftritt kommen.

Im bereits gut gefüllten Cafe ging es pünktlich los mit First Aid, die zu Beginn etwas zurückhaltend waren, mit der Zeit aber dann immer heftiger rockten. Vor allem die Elvis Nummer war das Highlight. Dabei hatte ich die besondere Ehre, einen Song mitspielen zu dürfen, Narcotic von Liquido, sonst überhaupt nicht mein Fall. Aber weil mich Michael eben so nett gefragt hatte und ich selten nein sagen kann war ich dann halt dabei. Hat Spaß gemacht.

Als nächstes waren denn Schalander aus Aalen an der Reihe, eine Band die auch schon seit über zehn Jahren existiert. Die vier Jungs lieferten mit ihrem funkigen Rock ein amtliches Set ab.

Anschließend stürmten wir auf die Bühne, dieses Mal wieder mit prominenter Unterstützung: 'General' Andi Karus war bei einigen Songs der Mann am Klavier, so dass aus dem Praechtiger Quartett zeitweise ein Quintett wurde. Die tolle Atmosphäre im Publikum war wunderbar. Auf besonderen Wunsch gruben wir lange nicht gespielte Lieder wie beispielsweise 'MäcItaly' aus und die Zuhörer sangen kräftig mit.

Da ja der Name oft Programm ist, war dann nach dem Abbauen mal wieder MacDoof angesagt, wobei das Philosophische Duo Marco und ich zu Hochform auflief. Respekt und Esskultur sind doch zwei paar Stiefel!

Bis zum nächsten Mal, Lukas

17.12.2005 // Schlicker Heuchlingen

Heut war echt ein geiler Gig! Ich freute mich schon den ganzen Tag drauf und die Vorfreude hat sich dann auch fortgesetzt. Der Auftritt war klasse! Doch beginnen wir am Anfang.

Die Anfahrt war schon ein riesiges Abenteuer. Nach dem Wintereinbruch mit dem Tourbus über die Alb zu gurken war schon ein Erlebnis. Vor allem machten die abgefahrenen Sommerreifen in Verbindung mit dem Hinterradantrieb auf den spiegelglatten schneebedeckten Straßen die Anfahrt zu einer Rutschpartie, so dass sicher auch der Hackels Schorsch seine Freude daran gehabt hätte. Der guten Navigationskünste des Steuermanns Sebi zum Dank kamen wir aber unbeschadet und ohne Kratzer in Heuchlingen an.

Als erste Band des Abends spielten 2rectify, ein Pop Rock Punk Trio, anschließend lieferten unsere Freunde von Tell ya later ein Klasse Set ab. Ihnen war der Spaß auf der Bühne so richtig anzumerken und es hat wirklich ordentlich gerockt! Klasse Jungs, weiter so!

Zu guter Letzt betraten dann wir die Bühne und wir ließen uns von der guten Stimmung sofort anstecken. Der ganze Gig machte tierisch viel Spaß, es lief wie am Schnürchen. Es hat alles gepasst!

Leider geht auch der schönste Auftritt auch irgendwann mal zu Ende und da es den Abend über ordentlich geschneit hatte, wurde die Heimfahrt zu einem noch größeren Abenteuer. Wir waren alle erleichtert als wir nach knapp zwei Stunden Fahrt um kurz nach fünf Uhr wohlauf in Gmünd ankamen. Alles in allem aber ein klasse Konzert zum Jahresende.

Frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Lukas

16.12.2005 // Tenne Aalen

Gleich vorneweg: Der Gig lief nicht so wie erwartet und zwar in vielfacher Hinsicht. Kurz gesagt, es war alles nicht so toll. Wo soll ich denn beginnen?

Zuerst einmal sagten ziemlich kurzfristig zwei Bands ab, eine noch nachmittags um 14 Uhr. Anschließend mussten wir leider feststellen, dass der gute Tourbus noch voll mit Holz war, der musste erst noch leergeräumt werden, so dass die Zeit relativ knapp wurde. Zudem war Marco noch krank, doch den Gig zu spielen, ließ er sich dann doch nicht nehmen.

Nach dem recht hektischen Aufbau legten wir dann trotz recht bescheidenen Zuschauerandrangs los. Als herausragend wird der Auftritt keineswegs in die Bandgeschichte eingehen...

Nach einer längeren Umbaupause legten dann Tell ya later los. Mittlerweile war die Tenne etwas besser gefüllt. Klasse Mucke, die die sechs Heidenheimer da machen! Zu guter letzt waren dann Metanoia an der Reihe, die nach ewigem Soundcheck (dauerte länger als ihr Auftritt!) spielten.

Richtig aufgeregt hab ich mich aber erst am Ende, als es ums Geld ging, es gibt doch wirklich so Affen, die meinen, sie müssten sich nicht an den Kosten für die Anlage beteiligen, doch das steht alles auf einem anderen Blatt.

Was bleibt? Hauptsache, es rockt!

Euer Lukas

10.12.2005 // Live und Unplugged

Ich bin immer noch begeistert! Ein super Abend, einfach wunderbar! Beim Fußball würde man fragen: Fußballherz, was willst du mehr? Ein gelungenes Konzert, bei dem alles gepasst hat: Toller Raum, tolles Publikum, tolle Atmosphäre,... . Es machte einfach alles einen Riesenspaß.

Wir eröffneten den Abend in der ausverkauften Theaterwerkstatt und hatten tatkräftige Unterstützung von Andi Karus am Klavier und Andi Franzmann an der Gitarre. Die Songs im akustischen Gewand zu präsentieren und damit die ganze Sache etwas ruhiger angehen zu lassen, klappte noch viel besser als ich in meinen kühnsten Träumen erwartet hätte. Weil, eigentlich sind wir schon eine Rockband!

Von den wilden Songs Alles wird gut und Wohin der Wind (Klavier, Klavier, Klavier!) über die ruhigeren Meer und Hier bei Dir bis zu den swingenden Traumpaar und Weltenretter, es war einfach etwas ganz Besonderes! Marcos Anleitung und Beschreibung des Lachyoga inklusive.

Ein Extralob geht hier mal wieder an den furchtlosen Markus Cavatoni, der in waghalsiger Manier den Verfolgerspot kurz unterhalb der Hallendecke bediente, so dass mir einige Male ganz mulmig wurde, er wird doch nicht etwa herunterfallen.

Nach der Pause gaben dann die Hubba-Buaba ihren a-capella-Schwoba-Rock zum Besten. Absolut hörens- und auch sehenswert! Anschließend legten Fernsprecher los. Mit ihren Streicher- und Bläserarrangements setzten sie dem ganzen Konzert das berühmte i-Tüpfelchen auf; war echt spitze, Jungs und Mädels!

Alles in allem also ein wunderbarer Abend, der ohne die vielen fleißigen Helfer im Vor- und Nachfeld und natürlich auch während des Konzerts nicht möglich gewesen wäre. Deshalb möchte ich auch an dieser Stelle nochmals herzlich Danke sagen!

Euer Lukas

30.09.2005 // Café Spielplatz

Nach unserem 'Berlin Abenteuer' freuten wir uns riesig, wieder einen Gig in der Heimat zu spielen. Dann noch beim Gmünder Streifen, super! Mindestens genauso groß wie unsere Vorfreude war die Freude und der Spaß beim Spielen.

Nachdem sich Fernsprecher auch ohne Thomas wacker schlugen, legten wir mit unserem neunen Song 'Irgendwann wird alles gut!' los und es lief wie am Schnürchen.

Auf jeden Fall muss hier Egges Solo in 'Bist du sicher' erwähnt werden, wie im Rausch jagte er übers Griffbrett, da hat sich Mittwoch der Besuch des Konzerts des großen Idols Steve Vai wirklich gelohnt. Marco nötigte mich schließlich um zwölf ein Geburtsstagsständchen zu singen, worum ich mich dann mehr oder weniger erfolgreich drücken konnte. Danke, liebes Publikum!

Nach dem Abbauen war dann noch ein Nachtmahl im 'noblen' Restaurant McDoof angesagt. Nach einem fettigen Hamburger und lätschigen Pommes war mir schlecht. Vielleicht lag es aber auch an der übermüdung, ich war seit 24 Stunden auf den Beinen, so dass ich auch Egge in einem Wettbewerb 'Wessen Augen sind am rötesten?' mühelos geschlagen hätte. Dies alles veranlasste mich, den Samstag durchzuschlafen.

Nun mit frischer Kraft in den Gliedern und dem Motto: 'Egal ob Mailand oder Madrid, Hauptsache Italien!' freue ich mich aufs Unplugged Konzert und es wäre gigantisch, wenn ihr alle kommen würdet.

Bis dann, Lukas

14.08.2005 // Popkomm Berlin

Ich wär so gerne noch Student! Dann gibt es keinen blöden Chef, der einem keinen Urlaub gibt, wenn man ihn braucht. Das Positive am Arbeiten ist aber die Kohle, so dass man ohne die Gewissheit, sich den nächsten Monat nix zu essen zu kaufen zu können einen Lufthansaflug nach Berlin leisten kann.

Um 15 Uhr stemple ich mich aus und fahre mit glühenden Reifen von Ludwigsburg auf zum Flughafen Stuttgart, wo mich Marco schon erwartet mit: 'Man, siehst du Scheiße aus!'. Ich freue mich auf den ausgedehnten Imbiss im Flugzeug, doch leider gibt es nix. Bei dem teuren Flug. Sauerei! Wenigstens landet das Flugzeug pünktlich.

Ab im Expressbus zur Location kommen wir an vielen Sehenswürdigkeiten vorbei, Brandenburger Tor, Reichstag, Kanzleramt, usw... . Leider hält der Bus nicht am Kanzleramt, den sonst hätte ich gerüttelt und gerufen: 'Ich will hier rein!'. Das hat alles ein bisschen was von 'Berlin in one hour' oder 'Europe in five days'. In der Kulturbrauerei am Prenzauler Berg sind die 'Bodentruppen' schon da, Eli, Anja, Sebi und Egge, die schon Tags zuvor mit dem Bus angereist sind. Wie nicht anders zu erwarten ist der Zeitplan durcheinander gekommen und die Eventmanagerin macht einen etwas überforderten Eindruck. Solls uns recht sein, dann haben wir schon noch Zeit, die aktuelle politische Lage vor der Bundestagswahl in Deutschland zu erörtern.

Auf der Toilette trau ich meinen Augen nicht. Ich treffe einen Bekannten aus meiner Heimat, aus good old Ellwangen, der mit seiner Band 'Ein Stück heile Welt' auch auf dem Event spielt. Uli, ich hätte euch gern noch gehört, aber es war zu spät. Ein andermal dann. Mit Freude erfüllt mich der Roadie: 'Was brauchat ihr zom Spiela?'. Da wird man in Berlin mit dem breitesten Schwäbisch konfrontiert. Ruck Zuck bauen wir um und rocken los wie noch nie. Wir spielen Hit an Hit und geben alles. Der Sound ist Klasse und wir räumen ab. Das ist eine halbe Stunde lang die pure Energie.

Die Resonanz ist sehr gut: Hansi lallt uns zu, vollbehangen mit lauter VIP Pässen, Gott allein weiß warum er so viele Pässe braucht. Endlich bekomme ich auch die Gelegenheit meinen Einstand zu zahlen, das Bier von Fass schmeckt. Doch irgendwann geht auch der schönste Abend zu Ende und wir machen uns auf zur Unterkunft, wobei sechs Personen sieben Meinungen haben, wo wir denn lang fahren müssen. Trotz vieler Häuptlinge und wenig Indianer kommen wir an der Unterkunft an, für Marco und mich lohnt es sich kaum ins Bett zu gehen, da unser Flieger wieder um halb sieben geht. Mit Hans Olaf Henkel im Flugzeug kommen wir unbeschadet um kurz vor acht morgens in Stuttgart an und ich frage mich, wie ich den Tag überstehen soll.

Als ich dann wieder zur Arbeit nach Ludwigsburg düse fällt mir eine Textzeile von But Alive ein: 'Sicher bin ich schon mal irgendwann sehr viel müder gewesen als jetzt, doch ich kann mich beim besten Willen nicht erinnern wann.'

Euer chronisch müder Lukas

18.6.2005 // Staufer Stube

Was für ein Wetter, was für ein Gig! Wenn der Sommer so weitergeht fahr ich nicht in den Urlaub. Daheim ist es doch am Schönsten und wenn dann noch ein geiler Gig ist bin ich selig.

Selig war ich während und nach dem Gig auch weil Sebi gefahren ist, und ich deshalb die Kombination von Sauna (Bühne) und Alkohol (Bier) ausgiebig testen konnte, sprich das Zusammenwirken verschiedener Faktoren auf die menschliche Konstitution und auch auf das Gemüt (gell, Egge!). Zum Glück konnte ich auf der Bühne nicht umkippen, denn an zwei Seiten war Wand, an einer eine Reling und die vierte Seite wurde souverän von Egge abgedeckt, dem ich wohl so nahe kam, dass Anja ganz eifersüchtig wurde... ;-)

Klasse waren die Zuschauer und vor allem die Zuhörer im Untergeschoss, die wirklich einen Chor gründen sollten, denn laut waren sie. Super! Ansonsten wünsche ich euch allen einen schönen Sommer, bis zum nächstem Mal!

Bis die Tage, Lukas

20.5.05 // BA Parkdeckparty

Wo ist der Egge? Wir stehen am Proberaum und der Beton-Tour-Bus-Fahrer ist nicht da. Als er dann gut eine halbe Stunde später auftaucht ist er ohne Bus. Also bleibt uns nichts anderes übrig, das restliche Equipment in unsere Zwergenschaukeln (kleine Autos) zu verladen und nach Heidenheim loszudüsen. Angekommen bin ich von der Location und der Bühne positiv überrascht. Markus und der Rest haben wirklich ganze Arbeit geleistet, an dieser Stelle mal ein Dankeschön an den Oberroady.

Alsbald legen Sebis Fernsprecher dann los, Andreas am Mischpult zaubert einen Klasse-Sound, auch ihm gebührt ein Dank. Die Fernsprecher liefern ein tolles Set ab, doch haben sie dasselbe Problem, was auch uns nachher beschäftigen wird: Der Funke will nicht aufs Publikum überspringen.

Trotzdem macht uns der Gig sehr viel Spaß und wir geben Alles! Der Mit-Sing-Teil bei Weltenretter fällt etwas bescheiden aus, dennoch meine ich die Frauen haben besser abgeschnitten als die Männer. Die Nebelmaschine leistet den ganzen Abend Schwerstarbeit, so dass man meinen könnte, man befände sich an einem frühen Morgen in einem Sumpfgebiet und erkennt die eigene Hand nicht vor den Augen. Kurz gesagt, die Sicht ist zero-zero.

Was soll´s, die Show hat auf jeden Fall gepasst und wir freuen uns auf den nächsten Gig.

Bis dann, Lukas

30.04.2005 // KKF

Bei Kaiserwetter (30°) fiel es mir um halb fünf am Nachmittag etwas schwer, mich von meiner Badematte am See in Plüderhausen zu erheben und auf nach Strassdorf zu machen. Angekommen wartete schon Markus, kurz darauf trafen auch Marco und Egge ein. Marco ohne seine heißgeliebte VFB Mütze, was wohl daran lag, das die Bayern an diesem Tag die Meisterschaft klar gemacht hatten. Sebi kam direkt ans KKF und wir alle waren gespannt, ob die CD fertig geworden war; jeder der beim Konzert war weiß: Sie ist noch fertig geworden! Natürlich waren wir alle sehr erleichtert und froh, denn eine CD-Präsentation ohne CD wäre doch etwas blöd gewesen...

Nach einem schweißtreibenden Aufbau (Affenhitze auch noch um sieben) und Soundcheck trafen bald die ersten Gäste ein, so dass um halb zehn die Kneipe gut gefüllt war und wir dann auch mit 'Kalter Regen' losrockten. Die Stimmung war echt klasse, das Publikum spitze, ein 'Heimspielgig' ist doch immer etwas Besonderes.

Der Siedepunkt war am Ende des Sets, bei 'Traumpaar' erreicht, unser neuer Hit, zum ersten Mal vor heimischen Publikum präsentiert. Zusammengefasst war der Abend klasse und wir sind mit der CD sehr zufrieden, so dass das Release der Scheibe noch gebührend gefeiert wurde ('Mir ist egal wo, Hauptsache es gibt Bier!').

Bis die Tage, Lukas
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